GRAUE PANTHER
Berlin und Brandenburg
 

WER WIR SIND

Bürgerrechtsbewegung

1970 gründete Maggie Kahn in den USA die "Consultation of Older and Younger Adults for Social Change", ein Selbsthilfe-Netzwerk, dessen Absicht es war, Alt und Jung im Kampf für Bürgerrechte, für den sozialen Wandel zu vereinen.

Wegen des wachsenden Erfolges ihrer klaren, von Pazifismus geprägten Kampagnen erhalten sie von TV-Moderatoren in Anlehnung an die Bürgerrechtler der Black Panthers scherzhaft den Namen Gray Panthers. Der Name war in die Welt gesetzt und wurde 1972 als einprägsamer Hauptname von der Bewegung selbst übernommen. 

Porträt Maggie Kuhn

Hilfsorganisationen und Solidarvereine

Gemeinsam ist allen Panthern der Einsatz für Bürgerrechte und Selbstbestimmtheit in jedem Lebensalter, der Blick für Lücken im sozialen Netz des Staates, die zu Diskriminierungsfallen werden können. In den USA, Deutschland und der Schweiz haben vor allem Frauen dagegen gekämpft, das Alte wegen der vorherrschenden politischen und rechtlichen Systeme hilflos, wehrlos und mittellos werden. Sie wollten die Probleme lösen, sofort und endgültig. Lösen im angriffigen Dialog mit Behörden und unter Beteiligung der Betroffenen als auch der Selbsthilfegruppen der Grauen Panther. Auch deren Nachfolger wollen scharfe Krallen zeigen und vorleben, dass sich Panther kämpferisch für die Ziele der Bewegung einsetzen und dabei ein spannendes, bewegtes und erfülltes Leben führen können.

Panther Zeitschrift





Partei

Der politische Arm der PANTHERBEWEGUNG in Deutschland ist die Partei GRAUE PANTHER.

Viele ihrer Mitglieder waren vorher nie Mitglied einer politischen Partei und unterstützen die Auffassung, dass Politik nicht Sache einiger Berufspolitiker sein kann, sondern alle Bürger an allen wesentlichen Entscheidungen beteiligt werden sollten. Und das nicht nur auf kommunaler Ebene, sondern auch und gerade bei bundesdeutschen und europaweiten Themen.

Um allerdings unter den gegebenen Umständen und im Rahmen geltenden Rechts Beteiligung einzubringen, ist die Organisation in einer Partei unumgänglich. Parteien genießen umfangreiche Privilegien, die es auch als Bürgerrechtsbewegung zu nutzen gilt. Die Partei GRAUE PANTHER blickt auf eine jahrzehntelange Tradition als Protestpartei mit eigenen politischen Ansätzen zurück und konnte wiederholt sowohl auf die Gefahren unausgegorener Reformideen (siehe Riesterrente) als auch auf den dringenden Reformbedarf und die mangelnde Bürgerbeteiligung in vielen Politikfeldern hinweisen und damit auch auf den ein oder anderen Entscheidungsträger Einfluss nehmen.

Die Partei formiert sich derzeit neu und ruft alle Mitglieder und Sympathisanten auf, sich einzubringen. Gleich ob Sie sich an Grundsatzdiskussionen beteiligen oder einfach praktische Hilfe leisten wollen - jeder ist gefragt und willkommen. Kontaktieren Sie uns:

mail@grauepanther.info

1975 gründete Trude Unruh in Deutschland den Senioren-Schutz-Bund Graue Panther, eine Selbsthilfe-Organisation gegen Ausgrenzung von Jung und Alt. 1989 wird aus deren Mitte auch eine Partei unter ihrer Führung gegründet.


In der Schweiz ergreift Therese Zaugg 1984 die Initiative für eine Selbsthilfegruppe mit dem Ziel, ein Projekt für Wohnen im Alter umzusetzen. Zwar konnte die Gruppe dieses Projekt nicht verwirk-lichen, aber die mittlerweile größere und weitere Altersprobleme aufgreifende Gruppe gründete eine Altersorganisation, die sich als Verein an den Zielen der Deutschen Grauen Panther und auch an Maggie Kuhns amerikanischen Gray Panthers orientiert.

Pantherpost GRAUE PANTHER Nordschweiz







In Deutschland sind Graue Panther Vereine regional organisiert. Es gibt einen Dachverband, der unter www.bundesverband-graue-panther.de

erreichbar ist.


Die Schweizer Panther sind bis heute gut aufgestellt und vernetzt.



Die Internetseite www.grauepanther.ch gibt einen Einblick in das aktuelle Wirken.